Bodenphysikalische Untersuchungen für die DHK - Donauhochwasserschutz-Konkurrenz

Für die DHK als Bauherr und das Büro Dr. Blovsky als Auftraggeber werden Bestandsdämme an der Donau untersucht und daraus entnommene Bodenproben an der CSVA bodenmechanisch getestet.
In Summe werden mehr als 30 Bohrkerne an der CSVA untersucht.
Ebenfalls für die DHK als Auftraggeber wird von September 2018 bis Juni 2019 das Geschiebe in der Donau mittels Korngrößenanalyse untersucht und fotographisch ausgewertet.
Kornverteilung 2 Via DonauKornverteilung 1 Via Donau

Untersuchungen zur Bestimmung der Referenzkurve für ein Messsystem zur Bestimmung der Holzfeuchte

Sep. 2017: Untersuchungen zur Bestimmung der Referenzkurve für ein Messsystem zur Bestimmung der Holzfeuchte für das Gebäudemonitoring von beispielsweise „Flachdachkonstruktionen“ im Rahmen eines Innovationsscheckes der FFG an der Camillo Sitte Versuchsanstalt für Bautechnik.

Projektpartner: RPM Gebäudemonitoring GmbH

Adresse: Frankenweg 2, 9100 Völkermarkt
holzfeuchtebestimmung

Versuche an Betongelenken mit Beanspruchung auf Normalkraft mit Ausmitte

Shimadzu ViF-2013 Im Rahmen des Forschungsprojektes ViF-2013 – Betongelenke wurden umfangreiche Versuchsreihen zum Tragverhalten von Betongelenken durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in ein erweitertes Bemessungsmodell integriert, das auf Basis des Eurocode und der semiprobabilitischen Sicherheitstheorie entwickelt wurde. Die nun durchgeführten Versuche dienen einerseits zur Abgrenzung der Größe der Drehwinkel von Betongelenken unter Verwendung des entwickelten Bemessungskonzepts unter andererseits zur Erfassung des multiaxialen Verhaltens im Gelenkhals.

Die Berechnung bezieht sich auf bewehrte Betongelenke. Unbewehrte Gelenke sind nach den Regeln gem. Leonhardt zu bemessen und beschränken die Lastexzentrizität bei der Annahme der maximalen Rissbildung bis zur Gelenkmitte mit e=1/3. Allerdings wird davon ausgegangen, dass in vielen Fällen im Gelenkhals nichtrostende Bewehrungsstäbe verwendet werden und mittig bzw. auch normal auf die Gelenkhalsfläche ausgeführt werden können.
Die durchgeführten Versuchsreihen zeigen bis jetzt auch, dass mehr Potential in Richtung größerer Verdrehwinkel für eine Bemessung zulässig wäre.

N A C H L E S E zum Vortrag „Betongelenke – Praxisimplementierung des neu entwickelten Bemessungskonzepts“ auf der Kahlenberger Brückentagung im Mai von S. Gmainer


http://brueckentagung.at/votragsunterlagen-2017/

Betongelenke wurden bereits in den vergangenen Jahrzehnten sehr erfolgreich bei der Ausführung von Massivbrücken eingesetzt. Die Anwendung war in erster Linie unter anderem damit begründet um die Variation der Auflagerreaktionen bei Brücken infolge der Streuung der Randbedingungen sowie die Reduktion von Zwängen durch die Anwendung von Gelenken zu reduzieren. Somit konnten statische Berechnungen sehr effizient und ohne die notwendige Berücksichtigung von Einspanngraden mit wirtschaftlichen Bemessungsergebnissen durchgeführt werden. Aufgrund der eingeschränkten Inspektionsmöglichkeit und der vielfach auftretenden Schäden im Zuge von Gerbergelenken bei Durchlaufträgerbrücken oder Pendelstäben kam diese Ausführungsvariante in den letzten Jahrzehnten weniger zum Einsatz und wurde aus Sicht der Erhaltung als problematisch eingestuft. Die Technologie moderner Brückenlager mit der Entwicklung von neuen Gleitwerkstoffen führte in dem Zusammenhang vielfach zu statisch bestimmt gelagerten Bauwerken, wobei in erster Linie auch unbekannte Zwangsschnittgrößen vermieden werden konnten. Die Praxisrecherche an Brückenbauwerken hat jedoch gezeigt, dass keine nennenswerten Schäden und Probleme bei Betongelenken aufgetreten sind. Da die Bemessungsregeln von Leonhardt jedoch auf Basis des deterministischen Bemessungskonzepts entwickelt wurden, war eine Modifikation in das semiprobabilistische Konzept der Eurocodes erforderlich. Im Rahmen des Forschungsprojektes der Verkehrsinfrastrukturforschung 2013 konnten umfangreiche experimentelle, numerische und analytische Untersuchungen an Betongelenken durchgeführt werden. In einem Folgeprojekt mit der Camillo Sitte Versuchsanstalt und der Vill ZT GmbH wird nun die Praxisimplementierung für die Bemessungsmodelle analysiert sowie die angenommenen Rotationsgrenzen abgesichert. In Hinblick auf Übertragung von Querkräften werden erstmalig Versuche unter triaxialer Beanspruchung durchgeführt.

.nachlese_zum_vortrag_betongelenke

Probebelastung im kleinen Redoutensaal, Hofburg Wien

Feb. 2017: Probelbelastung kleiner Redoutensaal.
2017-02-06_14.34.26 2017-02-06_14.35.02 2017-02-07_12.49.20

Standplätze Kompressionsversuch

Feb. 2017: Standplätze Kompressionsversuch
170228-165139-aw100-1211a

Sparkling Science Scherversuche mit der TU Wien

Jän. 2017: Scherversuche Projekt Sparkling Science gemeinsam mit der TU Wien.
2017-01-26_15.49.14 2017-01-27_15.40.22

Triaxialversuche

Jän. 2017: Triaxialversuche
170228-165005-aw100-1207a 170228-165034-aw100-1209a